Afrikanische sprachen


27.01.2021 00:29
Liste afrikanischer Sprachen Wikipedia

Afrikanische Sprachen - Africa-Junior - ScalaZ

Lepsius fasste alle nichtsemitischen flektierenden Sprachen Afrikas, die ein Genus-System besitzen, zu den Hamitischen Sprachen zusammen und definiert dadurch diesen Terminus neu. In gypten starb das gyptisch-Koptische aus. Balbi versucht die erste Gesamtbersicht und Einteilung der afrikanischen Sprachen in Atlas ethnographique du globe ou classification des peuples anciens et modernes d'aprs leurs langues 1850.L. Jahrhundert Erste wissenschaftliche Beschftigung mit afrikanischen Sprachen in Europa: Koptisch (1636 Nubisch (1638 (Ki-)Kongo (1652 Nama (1643 Altthiopisch (1661) und Amharisch (1698) 1700. Meinhof nimmt auch Ablautgesetze, Wortstrukturen und Lautinventare fr die Einordnung von Sprachen in seine hamitische Gruppe zur Hilfe.

Afrikanische Sprachen noch immer benachteiligt - Latitude

Malcolm Guthrie : The Classification of the Bantu Languages. Eine bekannte Berbersprache ist Tamakesch, die Sprache der Tuareg. Neben der Erklrung von Harare zur Etablierung einer Landessprachenpolitik in Afrika gab es noch mehrere weitere Konferenzen und Initiativen mit demselben Ziel. Wie oben angedeutet, bleibt ein Mangel an kollektivem Willen auf Seiten der afrikanischen Machthaber, afrikanische Sprachen zu frdern, ein entscheidender Hemmschuh fr die Wiederbelebung dieser Sprachen. Das Englische selbst ist dafr bekannt, dass es seine wissenschaftlichen, technischen, politischen und rechtlichen Begriffe weitgehend aus dem Lateinischen, Griechischen und Franzsischen entlehnt hat. Wenn du nach Kenia oder Tansania fhrst, wirst du dich mit 30 Swahili Worten gut verstndigen knnen. Krapf prgt den spter heftig umstrittenen und heute aufgegebenen Begriff Hamitische Sprachen fr die nicht-semitischen subsaharischen Sprachen, wobei die Khoisan-Sprachen wohl ausgeklammert bleiben; er unterscheidet Nilo-Hamitisch (dazu zhlt er zum Beispiel die Bantu-Sprachen) und Nigro-Hamitisch (fr die westafrikanischen Sprachen) 1877. Die soziolinguistische Situation in Subsahara-Afrika ist in weiten Teilen durch eine Triglossie geprgt.

Bachelor Afrikanische Sprachen und Kulturen

Stattdessen entscheiden sich afrikanische Regierungen fr den Einsatz kolonialer Sprachen, weil diese bereits voll entwickelt sind und sich in allen Regierungszusammenhngen leicht umsetzen lassen. Kppe, Kln 1997, isbn. Die, afrikanistik ist die Wissenschaft, die sich mit den afrikanischen Sprachen und Kulturen befasst. Nilotisch zu einer Unterfamilie des Nilosaharanischen. Diedrich Westermann : Die Sudansprachen. Southwestern Journal of Anthropology.

Nebenfach Afrikanische Sprachen und Kulturen im Vergleich

Das andere beschreibt, ob man ein Gef unter Wasser taucht. Annales du Muse Royale de lAfrique Central 1967. Die ostsudanischen Sprachen werden spter von Greenberg als Nilosaharanisch klassifiziert 194863. Diese Gesamtklassifikation der afrikanischen Sprachen, welche sehr lange Bestand hatte, umfasst danach die Bantusprachen, die Hamitosemitische Sprachen (im weiten Sinne Meinhofs) und Sudansprachen. Er fhrt den Begriff Afroasiatisch anstelle des belasteten Hamito-Semitisch ein und etabliert das Tschadische als fnfte Unterfamilie des Afroasiatischen.

Sprachenvielfalt auf dem afrikanischen Kontinent bpb

Nach dem amerikanischen Sprachwissenschaftler Joseph Greenberg unterscheiden wir auf dem afrikanischen Kontinent vier Sprachfamilien: Niger-Kordofanisch, Afroasiatisch, Nilo-Saharanisch und Khoisan. Malagasy gehrt zur austronesischen Sprachfamilie und wird deshalb normalerweise nicht zu den afrikanischen Sprachen gerechnet, ebenfalls nicht die europischen indogermanischen, sprachen der Kolonisatoren (Englisch, Afrikaans, Franzsisch, Spanisch, Portugiesisch, Italienisch und Deutsch). Suaheli wird in Ostafrika und zum Teil auch in Zentralafrika gesprochen. Carl Meinhof : Die Sprachen der Hamiten. Zu diesen Verkehrssprachen werden vor allem Swahili in Ostafrika, Hausa, Fulfulde, Kanuri, Igbo, Yoruba und die Mandesprachen Bambara, Dioula und Malinke in Westafrika gezhlt. Reimer, Berlin 1983, isbn. Part VII: Smaller Families; Index of Languages. Diese weit verbreitete Haltung gegenber afrikanischen Sprachen macht es fr viele Staaten oft schwierig, legale und politische Rahmenbedingungen vollstndig zu etablieren, die darauf abzielen, afrikanische Sprachen auf dieselbe Stufe emporzuheben wie ihre europischen Gegenstcke.

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Wieso ist das Amharische so ungewhnlich? Fr diesen beklagenswerten Zustand gibt es viele Grnde. Amhara besteht aus Symbolen und vielerlei Zeichen. Von wenigen bezweifelt wird die Zugehrigkeit der Sprachen Kunama, Berta, Fur und der Maba-Gruppe zum Nilosaharanischen. Oxford University Press 1948. Die nilohamitischen und semitischen Sprachen fasst Mller zum hamito-semitischen Sprachstamm zusammen (Arbeiten 187688) 1880 Der deutsche Sprachforscher und gyptologe.R. Zu ihnen gehren Tansania, Kenia, Botswana, Somalia, thiopien, die Zentralafrikanische Republik, Ruanda, Burundi, Lesotho und Eswatini (ehemals Swasiland).

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Ostafrikanische Vlker nutzen  schon lange verschiedene Schriftsysteme und haben ihr Wissen in Manuskripten, Schrifttafeln und Schriftrollen festgehalten. Kritik gibt es vor allem am Nilosaharanischen, spter auch mit mehr Berechtigung am Khoisan Greenbergs Beitrag zur Klassifikation der afrikanischen Sprachen Bearbeiten Quelltext bearbeiten Greenberg verzichtet auf nicht-linguistische Kriterien wie Rasse und Kultur, die zum verfehlten Begriff des Hamitischen gefhrt haben;. Mouton, The Hague and Indiana University Center, Bloomington 1963 (3. Ausnahmen von der Triglossie sind nur Burundi und Ruanda. (Das Omotische wird spter durch Arbeiten von. Diedrich Westermann: Die westlichen Sudansprachen und ihre Beziehungen zum Bantu. Es ist beachtenswert, dass einige afrikanische Lnder erfolgreich eine Landessprache ausgewhlt und implementiert haben. Meeussen: Bantu Lexical Reconstructions. Es haben sich neben den zahlreichen einheimischen Sprachen der einzelnen Volksgruppen ( Vernakularsprache ) infolge Wanderungsbewegungen, Handelswesen, vorkolonialer Reichsbildung, religise Missionierungen und teilweise auch durch die Untersttzung der Kolonialherren im Rahmen einer Stammesselbstverwaltung und der britischen Politik der mittelbaren Herrschaft bestimmte Sprachen als. Geschichte der Klassifikation Bearbeiten Quelltext bearbeiten Die folgende Darstellung gibt einen tabellarischen berblick ber die Forschungsgeschichte der afrikanischen Sprachen.

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Der Begriff Semitische Sprachen wird erst 1781 von Schlzer eingefhrt. Meinhof erweitert die hamitischen Sprachen um die Nama-Buschmann-Sprachen (Khoisan) und Maasai (wie Lepsius aber auch noch Fulani (heute: Niger-Kongo-Sprache). Nurse, African Languages An Introduction (Cambridge 2000) herausgegeben und verfasst von fhrenden Afrikanisten unserer Zeit (B. Khoisan mit 28 Sprachen und 355 Tsd. Ernst Kausen: Die Sprachfamilien der Welt.

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Seit den 1950er Jahren werden die afrikanischen Sprachen auf Grund der Arbeiten von. Ihre Schrift ist eine Silbenschrift. Meinhofs) eine interne Unterscheidung der Sudansprachen in west- und ostsudanesische Sprachen vor. Dieser nach heutiger Vorstellung vllig falsche Ansatz fhrte zu der Einordnung von Sprachen aus vier verschiedenen Sprachgruppen Khoisan, Ful (Niger-Kongo Somali (kuschitisch) und Maasai (nilosaharanisch) in seine hamitische Gruppe. Ordnet das Adamawa-Ubangi dem Niger-Kongo. (Vor allem diese letztere Einschtzung wurde von Greenbergs Gegnern kritisiert, obwohl Meinhof das Sudanische als eine Restkategorie definiert hatte, die sogar das heutige Niger-Kongo und das Nilosaharanische umfasst.) Methodisch ist seine Einteilung aufgrund der gewhlten Methode ( Lexikostatistik, bzw. Die innere Struktur dieser Sprachgruppen wird in den Einzelartikeln behandelt. Diese Aufgabe kann entweder Universitten oder von der Regierung eingerichteten unabhngigen Institutionen bertragen werden, wie zum Beispiel dem sdafrikanischen Pan South African Language Board. Da hier keine prziseren Angaben mglich sind, hat vor allem zwei Grnde. Er gelangt ber verschiedene Zwischenstufen zur heute weitgehend akzeptierten Einteilung der afrikanischen Sprachen in (1) Afroasiatisch, (2) Nilosaharanisch, (3) Niger-Kordofanisch (heute Niger-Kongo) und (4) Khoisan 1969.

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